Vita

In Bautzen (damals DDR) geboren, debütierte Heidemarie Wiesner 1987 als Solistin mit der Staatskapelle Dresden in der Semperoper.

Von 1987-1991 studierte sie an der Hochschule für Musik “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig Klavier bei Prof. G. Kootz sowie Improvisation bei Prof. Dr. P. Jarchow und schloss 1991 mit dem Diplom für Klavier ab. Ihr Aufbaustudium (1991-1997) am Sweelinck Conservatorium Amsterdam bei Prof. H. Dercksen beendete sie 1997 mit dem Solistendiplom. Sie belegte Meisterkurse u. a. bei G. Sebøk, P. Badura-Škoda, A. Schiff und P. Jarchow. 1998 zog sie nach Mailand. In Italien behauptete sie sich als Konzertpianistin, Klavierpädgogin und Organisatorin von Konzertreihen (Casa Cini in Ferrara, Matinée Classique und der Künstlertreffen „Art Salon“ in Mailand)

2010 verlegte sie ihren Standort nach Berlin, von wo aus sie ihre künstlerischen und didaktischen  Aktivitäten fortsetzt: Konzertreisen als Solistin und Kammermusikerin führten sie z.B. nach Den Haag, London und Wien, Kopenhagen und Prag, Hermannstadt, Warschau, Breslau, Danzig, München, Leipzig und Perth. „Art Salon“ siedelte mit ihr nach Berlin über , dort entstand 2017 die Konzertreihe MiMu (MittagsMusik) in Charlottenburg und musikalisch-didaktische Vorträge mit Peter Jarchow, der ihr künstlerischer Mentor ist.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung und Verbreitung des sorbischen Musikschaffens. In den 90ern rief sie die durch die Stiftung für das sorbische Volk geförderte Reihe „Das besondere Konzert zur Jahreswende“ ins Leben, in der sie jedes Jahr mit internationalen Musikern Werke sorbischer Komponisten zur Uraufführung bringt. 2017 spielte sie die CD „150 Jahre sorbisch/wendische Klaviermusik“ ein.